Ernsti

Montag, 6. Juni 2005

Lieber Hotelgast!

Wer hat nicht schon folgenden Satz im Hotelbadezimmer gelesen:

Sehr verehrter Gast,

können Sie sich vorstellen, wie viele Tonnen Handtücher in allen Hotels der Welt unnötig gewaschen werden und welch ungeheueren Mengen Waschmittel unsere Gewässer damit zusätzlich belasten?

Mit Ihrer Entscheidung das Handtuch ein weiteres Mal zu benutzen, helfen Sie mit, für eine saubere und bessere Umwelt.

Helfen Sie unserer Umwelt:

Handtücher auf dem Boden oder im Korb bedeuten:
Bitte austauschen.

Handtücher auf dem Halter bedeuten:
Ich benutze sie weiter.

Der Umwelt zuliebe!



Weltweit werden die Gewässer sicher sehr belastet, professionelle Wäschereien in den Industrienationen haben aber alle schon längst einen geschlossen Wasserkreislauf!

Für JEDE Wäscherei in Europa wäre es absolut unmöglich die Abwässer in den Fluss/Bach zu kippen, daher finde ich diesen vorgetäuschten Umweltgedanken im 5* Hotel etwas schäbig - also wieso nicht lieber gleich ehrlich?

Etwa so:

Lieber Gast,

um aus ihrem Aufenthalt bei uns im Haus den maximalen Profit zu erwirtschaften,
möchten wir Sie bitten, alle Einrichtungen und Ressourcen wenn überhaupt notwendig, möglichst sparsam zu nutzen.

Mittwoch, 19. Januar 2005

Karibikkreuzfahrt AidaVita

Was wäre eine Karibikkreuzfahrt ohne Landsauflüge?

Die Aida Crew bietet eine große Zahl an Ausflügen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Allerdings sind die Preise doch etwas geschmalzen - ab 50Eur pro Person muss man auf jeden Fall rechnen. Hubschrauberflüge und ähnliches kostet natürlich entsprechend viel mehr.

Die einfachen Inselrundfahrten mit abschließenden Badestop an einem der Strände lassen sich prima selbst organisieren,
Sportprogramme mit Segeln, Tauchen usw. sind eher schwierig aber auch nicht unmöglich auf eigene Faust zu erkunden.


Nach unserer Erfahrung gelten ein paar Regeln zu beachten, daher dieser kleine Leitfaden:

Die Taxifahrer am Hafen sind entsprechend einer geheimen Hirachie angeordnet. Dabei sind jene direkt am Pier teurer als jene weiter weg. Es gibt auch Fahrer die nur den Preis aushandeln und dann an einen anderen Fahrer übergeben.

Wer etwas später vom Schiff geht, verhandelt mit jenen Fahrer die noch nicht zum Zug gekommen sind.
Sie stehen daher etwas unter Druck und machen es meistens billiger. Wenn sich mehrere Kreuzfahrtschiffe im Hafen befinden, sollte man aber lieber rechtzeitig an Land gehen sonst sind alle Taxi weg.

Dass der Taxifahrer beleidigt ist, wenn man nicht um den Preis feilscht, ist ein weltbekanntes Märchen. Ganz im Gegenteil, jeder ist gerne bereit um den erstgenannten Höchstpreise eine Runde zu drehen. Trotzdem ist das in der Regel immer noch billiger als das Ausflugsangebot an Bord.

Fast immer handelt es sich bei den Fahrzeugen um MiniVans. Daher geht der Fahrer bei den Preisverhandlungen von einem Gesamtpreis aus, obwohl der Preis pro Person ausgehandelt wird.
Wer also als Gruppe von 6-8 Personen verhandelt, bekommt den günstigsten Preis der je nach Verhandlungsgeschick pro Person bei ca. 10 -15U$ liegt.

Einzelpersonen oder Pärchen werden selten unter 20U$ pro Person befördert, müssen dann aber meisten warten bis das Taxi entsprechend gefüllt ist bevor die Reise losgeht. Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall schon am Schiff ein paar Gleichgesinnte zu suchen.

Das Good Cop, bad Cop Spiel funktioniert auch in der Karibik. Einer ist also willig und möchte auf jeden Fall mit dem Taxi fahren, einer ist mürrisch und will auf keinen Fall. Das drückt den Preis bis man sich einigt.

Die Karibikinseln haben fast alle ein sehr kleines Straßennetz und noch dazu sehr wenige spezielle Sehenswürdigkeiten.
Es gibt keine geheimen Sights die nur von den AidaScouts angesteuert werden. Fast jeder Taxifahrer bietet identische Routen, allerdings werden diese manchmal etwas verkürzt, um Sprit zu sparen. Daher sollte man keine Ausflugspräsentation am Schiff versäumen um alle wichtigsten Sights zu kennen.
Die Inselübersicht, die jeden Tag in der Rezeption aufliegt, ist noch dazu meistens genauer als der Plan der Taxifahrer.

Bezahlt wird immer am Ende der Reise, also wieder am Ausgangspunkt. Wer zwischendurch oder am Strand bezahlt, riskiert vom Fahrer sitzen gelassen zu werden. Er hat genug verdient und das war´s dann.

Mit dem Mietwagen selber fahren kann man nur auf den Niederländischen Antillen empfehlen, da es auf allen anderen Inseln keine Wegweiser gibt. Generell ist davon aber abzuraten, da die Caribi etwas "seltsam" fahren, hupen und ihre Straßen bauen.

Hoffentlich hilft diese kleine Liste jemanden da draußen!
Viel Spaß in der Karibik!

Montag, 11. Oktober 2004

die Eisenbahn

folgendes Mail ging an die Beschwerdestelle:

Liebe Eisenbahn,

am Sonntag, den 3. Oktober fuhr ich im Zug Emona um 17.26 ( tatsächliche Abfahrt 17.45 durch Verspätung) von Graz nach Wien.
Die Klimaanlage im Abteil arbeitete mit starker Kühlung und vollem Gebläse und ließ sich weder abschalten noch regulieren.
Dieser Zustand war für die zweieinhalb Stunden dauernde Reise eine unmögliche Zumutung und ich urgierte dbzgl. beim Schaffner.

Dieser Verwies darauf, dass er nichts daran ändern könne und die Waggon erst auf Herbstbetrieb umgestellt werden müssen.
Ich könne man mir aber gerne jederzeit einen Sitzplatz in einem anderen Waggon suchen.

Ich wende mich daher mit folgenden Fragen an sie:

kann die Klimaanlage tatsächlich nicht vom Schaffner beeinflusst werden?
Ist Anfang Oktober bei der ÖBB nicht auch der Sommer vorbei?
könnte man vom Schaffner eine freundlichere, bessere Auskunft erwarten?
muss ich als Bahnkunde jederzeit mit einer ordentlichen Verkühlung rechnen?

Da ich jedes 2. Wochenende mit dem Zug von Wien nach Graz und retour fahre, wäre mir eine Klärung der Fragen sehr wichtig da ich sonst auf meinen PKW zurückgreifen muss.


Antwort der lieben Eisenbahn:

vorweg möchten wir uns für Ihre Nachricht vom 05. Oktober bedanken. Ihre Meinung ist uns sehr wichtig, ist doch die Zufriedenheit unserer Fahrgäste für uns oberstes Anliegen und Ziel.

Leider hat der Zugbegleiter nur begrenzten Einfluss auf die Temperatursteuerung. Die Wagentemperatur wird mittels elektronischer Innen- und Außentemperaturfühler gesteuert und kann vom Zugbegleiter nur um plus/minus 2 Grad geändert werden.

Wir sind Österreichs größtes Dienstleistungs-Unternehmen und fühlen uns schon deshalb zu absoluter Kundenfreundlichkeit verpflichtet.

Auch wenn wir permanent Schulungen durchführen, haben wir Ihr Schreiben zum Anlass genommen, unsere Mitarbeiter nochmals auf die außergewöhnliche Wichtigkeit Ihres Verhaltens gegenüber unseren Kunden aufmerksam zu machen.

Wir legen größten Wert auf korrektes und freundliches Verhalten - auch wenn einer unserer Mitarbeiter einmal einen "schlechten Tag" hat.

Wir entschuldigen uns vielmals im Namen unseres Mitarbeiters und für die entstandenen Unannehmlichkeiten bei Ihrer Fahrt am 03. Oktober und hoffen, dass Sie auch weiterhin auf den umweltfreundlichen und vor allem sicheren Mobilitätsanbieter Bahn vertrauen.

Montag, 4. Oktober 2004

Gesichtsausdruck

bush

wer beim Zuhören so einen Gesichtsausdruck aufsetzt, ist niemand geringerer als der mächtigste Mann der Welt.
Na dann Gute Nacht.

Montag, 27. September 2004

Wie postet man Mailadressen?

wie postet man seine Mail Adresse ohne von Spam zugemüllt zu werden?

Man nehme den Obfuscator, füllt das Feld mit der Mail Adresse aus und schon erhält man einen Text, welchen man auf jede Page
posten kann, ohne dass ihn die Spam Spider/Crawler als Mailadresse erkennen.
Nette Sache. So zb: question-mark@web.de

Dienstag, 21. September 2004

Angriff abgewehrt

wie man als Linienpilot den Angriff einer Stinger Rakete abwehren kann. Die Stinger wird übrigens in der USA entwickelt und gebaut.
Früher war mal Vogelschlag des größte Problem der zivilen Luftfahrt.

Donnerstag, 29. Juli 2004

Confilctmap

das schwedische Nobel Institut hat eine Conflictmap erstellt, die uns mit einer Zeitleiste alle Konfliktherde der Gegenwart und Vergangenheit auf diesem Planeten anzeigt.
Die Schlussfolgerung ist ernüchternd: Die Menschheit ist Haufen voll Trotteln.

Dienstag, 8. Juni 2004

wird der ORF vom Wahnsinn geritten?

Heute muss ich mal den Ernsti in mir rauslassen.

Gestern hat die öffentlich-rechtliche Bildungsanstalt wieder allen Zwangskunden die Möglichkeit geboten sich zwischen Bildungselite und Trottel einzureihen.

Diesmal waren die Kinder an der Reihe.

Eigentlich sollten das Abprüfen von Wissen für die Kleinen eine gewohnte Tätigkeit sein, allerdings mit einem kleinen Unterschied: in der Schule müssen sie nicht über zig Tausend Euro entscheiden.

Der ORF findet aber nix dabei, wenn Zehnjährige eine Entscheidung treffen müssen ob sie lieber aussteigen oder 30.000 auf 50.000 riskieren?

Im Extremfall sogar zwischen 50.000 und 100.000 Euro!
Millionen von Muttis und Vatis verdienen im ganzen Jahr nicht soviel Kohle!!

Ist der ORF noch zu retten?
Muss ich mit meiner Kohle die öffentlich-rechtliche Erziehung von Minderjährigen zum Glückspieler finanzieren?
Wird hasardirren zukünftig in den Schulplan aufgenommen?
Ist das Glückspielgesetz für den ORF nicht gültig? Gehts denen noch gut?

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